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Umgesattelt und Top-Leistung gezeigt

 

Berglaufbewerbe finden heuer aufgrund der Corona-Virus-Pandemie kaum statt. Darum haben einige Mitglieder des Trail Running Team Vorarlberg kurzerhand umgesattelt und die Laufschuhe gegen das Rennrad getauscht.

 

Egal, ob man mitmacht oder nur zuschaut, jeder weiß, dass das Pfänderrennen in Bregenz in den Oberschenkeln brennt. Knapp 600 Höhenmeter müssen auf der sechs Kilometer langen Strecke bewältigt werden. René Haug aus Thüringen und der Rankweiler Markus Nachbaur haben dabei gezeigt, dass sie auch auf dem Rennrad Spitzenleistungen abrufen können.

 

René Haug braucht für die steile Strecke auf den Hausberg der Bregenzer nur etwas mehr als 27 Minuten und platziert sich auf Rang 81. Nicht einmal neun Minuten später kommt bereits Markus Nachbaur ins Ziel – das bedeutet Rang 150. Insgesamt haben rund 200 Sportlerinnen und Sportler beim Pfänderrennen teilgenommen.

 


"Arlberg Express Sonnenkopf Trail" und "Herzlauf Vorarlberg" abgesagt

 

Aufgrund der aktuellen Situation und der unsicheren Zukunftsplanung wegen SARS-CoV2 muss das Trail Running Team Vorarlberg seine beiden Laufhighlights, den Arlberg Express Sonnenkopf Trail am 18. Juli, sowie den Vorarlberger Herzlauf am 19. September absagen.

 

Schweren Herzens aber im Interesse der Gesundheit aller Athletinnen und Athleten, sowie des engagierten Teams an Freiwilligen, müssen wir heuer unsere beiden Lauf-Veranstaltungen, den "Arlberg Express Sonnenkopf Trail" sowie den "Herzlauf Vorarlberg" absagen. Läuferinnen und Läufer, die sich bereits für die Events angemeldet und das Startgeld bezahlt haben, werden in den nächsten Tagen persönlich kontaktiert. Sofern es die Situation zulässt werden wir für alle Lauf hungrigen im Spätherbst oder Frühwinter noch etwas auf die Beine stellen.

Wir planen bereits für unsere beiden Läufe im Jahr 2021. Also, Laufschuhe schnüren und weitertrainieren. Selbstverständlich gilt auf dabei auf sich und auf andere schauen und Abstand halten.

Weitere Fragen stellen sie über das Kontaktformular

Die heurige Laufsaison wird für viele Sportlerinnen und Sportler eine neue Erfahrung, aber der nächste Wettkampf kommt bestimmt. „Wir planen bereits für unsere beiden Läufe im Jahr 2021. Also, Laufschuhe schnüren und weitertrainieren. Selbstverständlich gilt auf dabei auf sich und auf andere schauen und Abstand halten,“


Die legendäre Streif bezwungen und Top-Ergebnis bei der Crosslauf-Landesmeisterschaft

 

Das Trail Running Team Vorarlberg legt einen fulminanten Start in die neue Saison hin. Bei der VLV Crosslauf-Landesmeisterschaft in Egg gehen vier Mitglieder an den Start und holen in ihren Altersklassen jeweils den fünften Platz.

 

Viele Teammitglieder stecken mitten in ihren Vorbereitungen für den Vienna-City-Marathon. Um schon vorher Wettkampfatmosphäre zu schnuppern, starten sie in Egg bei den Crosslauf-Landesmeisterschaften. Sigrid Reis absolviert die 5,1 Kilometer lange Strecke in etwas mehr als 26 Minuten. „Eigentlich bin ich schon voll auf den Wien-Marathon fokussiert, aber so ein Wettkampf zwischendurch ist eine gute Abwechslung im strengen Trainingsplan und das Kribbeln im Bauch bei einem Wettkampf ist immer etwas Besonderes“, ist Sigrid Reis mit ihrem fünften Platz in der Altersklasse W35 zufrieden. Bei den Herren gehen Dieter Reis (M45) und Andreas Valersi (M40) über die 10,2 lange Strecke an den Start. Beide sind fast zeitgleich nach rund 45 Minuten im Ziel. Beide landen in ihren Altersklassen ebenfalls auf dem fünften Platz. Aber auch die jungen Talente des TRT Vorarlberg zeigen bei der Crosslauf-Landesmeisterschaft groß auf. Elora Reis läuft die 2100 Meter lange Strecke in 9:04,4 Minuten. In der Altersklasse U14 ist sie somit die fünftschnellste Läuferin. „Es ist interessant sich mit anderen Jugendlichen zu vergleichen. Ich bin stolz auf meine Leistung, aber das Wichtigste ist, dass wir Spaß bei den Lauf-Events haben“, freut sich Elora Reis.

 

 

Mausefalle, Hausbergkante, Traverse – der Höllenritt auf der legendären Streif in Kitzbühel jagt bei den Abfahrtsprofis den Adrenalinspiegel in die Höhe. Den Abfahrtsklassiker in die entgegengesetzte Richtung zu bewältigen, ist noch einmal eine andere Sache. 85% maximale Steigung, 860 Höhenmeter und 3300 Meter Länge. Am vergangenen Wochenende geht Routinier Michael Maier aus Hohenems für das Trail Running Team Vorarlberg an den Start. „Ich glaube, es ist ähnlich wie bei den Abfahrern im Skirennsport. Man darf nicht zu viel nachdenken, sondern muss einfach loslaufen, dann klappt es“, erklärt Michael Maier. Er benötigt nicht einmal 45 Minuten und kommt als 71. von mehr als 300 Teilnehmern ins Ziel.

 


Steil bergauf, wo die Skiprofis runterrasen

 

Die berühmte Saslong-Abfahrt in Gröden zählt zu den spektakulärsten Strecken im alpinen Skiweltcup. Sie mit den Skiern zu bezwingen ist für Hobby-Sportler schon schwierig genug. Sie mit Laufschuhen bergauf zu rennen, ist noch eine Stufe härter.

 

Die Trail Running Team Vorarlberg Mitglieder Isolde Jordan und Michael Maier haben sich das Spektakel in Südtirol nicht entgehen lassen. Die Strecke ist selbst für erfahrene Bergläufer eine Herausforderung. „Das Rennen ist zwar nur 2320 Meter lang, aber auf dieser kurzen Strecke sind mehr als 700 Höhenmeter zu bewältigen. Da muss man die Kraft genau einteilen“, erklärt Berglauf-Routinier Michael Maier. Auch die Ausrüstung muss stimmen. Die Laufschuhe sind mit Spikes ausgestattet, damit der Hohenemser auch in den steilen Passagen guten Grip hat. Nach bereits 35 Minuten und 4 Sekunden ist er im Ziel – das bedeutet Platz 26 in der Speed-Disziplin.

 

Isolde Jordan geht in der „Rucksack“-Klasse an den Start. „Der Name täuscht. Hier geht es auch richtig zur Sache,“, lacht die Trailrunnerin, die nach 53 Minuten im Ziel ist. Wichtig ist, so nahe wie möglich an der Durchschnittszeit aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu sein. Das gelingt. Isolde Jordan steht als Siegerin bei den Damen auf dem Podest. „Die Atmosphäre ist etwas Besonderes. Der Start ist erst am Abend, überall sieht man die Lichtkegel der Stirnlampen und wenn dann auch noch der Sieg rausschaut, ist man rund um glücklich“, freut sich Jordan.

 


Von bequem zu extrem

 

Zwei TRT-Mitglieder beweisen bei der 24 Stunden Burgenland Extrem Tour ihre Ausdauer. Der Lauf ist einer der härtesten Bewerbe im Winter und führt rund um den Neusiedlersee.

 

Eisiger Wind, Nebel und viel Landschaft. So lässt sich der Ausdauer-wettbewerb im Burgenland beschreiben. Die beiden TRT Vorarlberg Mitglieder Alexandra Horvath aus Wald am Arlberg und der Hohenemser Andreas Valersi haben sich dieser Herausforderung gestellt. Normalerweise sind sie in den Bergen auf den Trails unterwegs, darum war die Ebene des Burgenlands eine geistige Herausforderung, vor allem für Alexandra Horvath. „Man muss mental sehr stark sein, um zwischendurch nicht aufzugeben. Zum Glück habe ich mit Andreas Valersi einen guten Begleiter gehabt. Mit viel Humor haben wir unsere Tiefs überwunden“, ist Alexandra Horvath zufrieden. Beide haben jeweils 82,4 Kilometer zurückgelegt. „Es war eine einmalige Erfahrung. Bei solchen Bewerben spielen viele Faktoren mit: Wetter, Tagesverfassung, Verpflegung. Nach 16 Stunden war für uns heuer Schluss, aber die Emotionen und Gefühle nach so einem Lauf kann man nicht in Worte fassen“, sagt Andreas Valersi.

 

Beide Vorarlberger möchten auf ihren heurigen Erfahrungen aufbauen und auch im kommenden Jahr wieder an den Start gehen. „Viele können es vielleicht nicht ganz nachvollziehen, aber es macht Spaß und man setzt sich sofort neue Ziele. Heuer war es mehr wandern, nächstes Jahr wird gelaufen“, blickt Andreas Valersi schon in die Zukunft. Auch TRT-Obmann Dieter Reis ist stolz auf die beiden Vereinsmitglieder: „So eine Leistung ist beeindruckend. Es freut mich, Sportlerinnen und Sportler im Team zu haben, die sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam solche Bewerbe absolvieren.“


Kinder- und Jugendtraining 

 

Ab dem Frühjahr 2020, werden Kinder und Jugendliche, die den Laufsport für sich entdeckt haben, bestens betreut.

 

Mit unserem Trainer Timo Hallek, der mit seinem Fachwissen und seiner Begeisterung glänzt, hat mit seinen Co Trainern Haug Renè, einen Ausnahmesportler der mehr als 15 Jahre Erfahrung im Ausdauersport mitbringt und schon viele Ausrufezeichen im Vorarlberger Sport gesetzt hat und dem Newcomer Holzer Dominic, der durch seinen enormen Ehrgeiz und seiner positiven Art sich in einer sehr kurzen Zeit unter den Besten im Land etabliert hat, können wir auf ein sehr, sehr starkes Trainerteam setzen.

Durch die Unterstützung des gesamten TRT Teams können wir von den Kleinsten bis zu den Jugendlichen spielerisch, jedoch fordernd und fördernd und somit eine optimale Betreuung bis ins Erwachsenenalter bieten.

Die Trainings- und Wettkampfbekleidung werden durch den Verein gestellt, ebenso einen Teil der Startgelder können wir seitens des TRT übernehmen. Gestartet wird je nach Witterung Ende März. Unser Training ist immer dienstags um 18.00 Uhr beim Sportplatz Lorüns. Interessierte Kinder, Jugendliche und Eltern melden sich unter dem Kontaktformular.


Starke Teamleistung des TRT Vorarlberg zum Saisonausklang

 

 

Gleich zehn TRT Mitglieder sind beim traditionellen Abschluss der Laufsaison in Altach an den Start gegangen. Beim größten Silvesterlauf in Österreich messen sich jedes Jahr rund 2000 Läuferinnen und Läufer aus Vorarlberg, der benachbarten Schweiz und Deutschland. Mit einem dritten Platz, sowie zwei weiteren Top Ten Plätzen ist der Saisonausklang für das TRT Team perfekt gelungen.

Beim sechs Kilometer Lauf holt die Hohenemserin Isolde Jordan den dritten Platz in ihrer Altersklasse (W55). Bei den Herren klassiert sich der Dalaaser Dieter Reis mit einer Zeit von 25:26,4 auf Platz zehn – hinter ihm sein Vereinskollege Markus Nachbaur aus Rankweil. Der Hohenemser Andreas Valersi landet auf Platz 18 (alle Altersklasse M35). Auch zwei neue Teammitglieder zeigen beim Silvesterlauf in Altach eine starke Leistung. Die Harderin Melanie Birnbaumer läuft mit einer Zeit von 32:00,6 auf Platz 30. Michaela Sperandio aus Dornbirn platziert sich bei ihrem Debüt mit einer Laufzeit von 33:56,8 auf Platz 31 in der Altersklasse W35. „Es war eine tolle Stimmung. Alle Teammitglieder haben mir zu meiner Leistung gratuliert. Der Zusammenhalt ist groß. Ich bin stolz, ein Teil der TRT Familie zu sein“, freut sich Michaela Sperandio.

Drei TRT Mitglieder laufen die 12 Kilometer Strecke. Der Lauteracher Dominic Holzer ist bereits nach 44:22,6 im Ziel – das bedeutet Platz fünf in der allgemeinen Klasse. „Das ist einfach der perfekte Saisonausklang. Die Laufschuhe landen aber nicht im Eck, das Training geht jetzt weiter für die nächste Saison“, bilanziert Dominic Holzer. Jürgen Amann aus Klaus läuft unter die Top 30. 54:26,5 bedeuten Platz 28 in der Altersklasse M45. Michael Maier aus Hohenems muss verletzungsbedingt aufgeben.

 

Auch der Nachwuchs geht erstmals an den Start. Der 13-jährige Jakob Reis aus Dalaas absolviert den ein Kilometer langen Kinderlauf. „Es freut mich, dass die Nachwuchsarbeit ihre ersten Früchte trägt“, sagt Obmann Dieter Reis. Im Jahr 2020 liegt der Fokus beim TRT Vorarlberg auf die Förderung der jungen Sportlerinnen und Sportler. Im Frühjahr beginnt ein eigenes Kinder Training.

 

Bilder Silvesterlauf_2019


TRT Tschälentsch 2019

 

Kilometer und Höhenmeter sammeln ist das Motto der TRT Tschälentsch.

Nach dem Schlüssel, je Kilometer 1 Punkt und je 100 Höhenmetern 1 Punkt, wurde über das Jahr von 14 teilnehmenden Mitgliedern trainiert, was das Zeug hält. So wurden 28.338 km auf unbeschreibliche 625.172 hm herunter gespult. Bei der Preisverleihung wurden die ersten drei geehrt. Neben besonderen Trophäen wurden auch Sachpreise, die dankenswerter Weise von unserem Partner „Hervis Bürs“, durch den Filialleiter Schneider Lukas, überreicht wurden.

 

1. Maier Michael (Hohenems) 3.963 Pkt.

2. Horvath Alexandra (Wald a.A.) 2.678 Pkt.

3. Reis Dieter (Dalaas) 2.473 Pkt.

4. Holzer Dominik 2389 Pkt.

5. Valersi Andreas 2166 Pkt.

6. Reis Sigrid 2019 Pkt.

7. Hallek Timo 1820 Pkt.

8. Haug Rene 1785 Pkt.

9. Haschberger Thomas 1579 Pkt.

10. Battisti Thomas 1438 Pkt.

11. Valersi Karin 1338 Pkt.

12. Amann Jürgen 1060 Pkt.

13. Nachbaur Markus 788 Pkt.

14. Kienz Mario 276 Pkt.

 

 

Herzliche Gratulation an alle Teilnehmer!


TRT Läufer unter den Top 3 bei Nikolausläufen

 

Mit weißem Vollbart und Nikolauskostüm holt sich der Lauteracher Dominic Holzer vom Trail Running Team Vorarlberg Platz drei beim Nikolauslauf am 5. Dezember in Bregenz. Er absolviert die 4,25 km lange Strecke in 14 Minuten und 49 Sekunden. Viel wichtiger als die Platzierung ist für Dominic Holzer der gute Zweck der Veranstaltung. Der Lauf unterstützt den Verein „Netz für Kinder“, der Kinder in familiären Notlagen hilft. „Nichts ist einfacher, als mit ein paar schnellen Schritten etwas Gutes tun“, freut sich Dominic Holzer, der heuer noch beim Silvesterlauf in Altach starten wird.

 

Ebenfalls eine Topplatzierung erreicht Andreas Valersi aus Hohenems beim Nikolauslauf in Immenstadt im Allgäu Anfang Dezember. Das TRT Vorarlberg Mitglied landet mit einer Zeit von 22 Minuten 32 Sekunden über die 5 km Distanz auf Platz zwei in der Altersklasse M40. „Ich bin eher der Langstrecken Läufer, darum bin ich mit dem Stockerlplatz mehr als glücklich“, bilanziert Andreas Valersi.


Es geht auch anders

 

Vom Raucher zum Ausdauersportler. Diesen Weg hat Dominic Holzer vom TRT Vorarlberg vor 1,5 Jahren eingeschlagen. Mitte November hat er seinen ersten Ultra-Trail in Luxemburg absolviert. Die 52 km lange Laufstrecke mit rund 2.000 Höhenmetern bewältigte er in unglaublichen 5 Stunden 16 Minuten.

 

 

Die Anspannung vor dem ersten Uewersauer-Trail mit Start in Heidersberg war groß, aber auch die Erleichterung nach dem Zieleinlauf. „Ich habe zehn Jahre lang ungesund gelebt, geraucht und auch nicht auf die Ernährung geachtet, vor 1,5 Jahren habe ich aber beschlossen, mein Leben umzukrempeln“, erinnert sich der mittlerweile bekennende Ausdauersportler.  Nicht nur körperlich, sondern auch mental ist Dominic Holzer stärker geworden. Dadurch kann er solche Wettkämpfe, wie den Ultra-Trail in Luxemburg bewältigen. Auch wenn die Trail-Running-Saison langsam zu Ende geht, fiebert er der nächsten Saison entgegen. „Ich suche bereits nach passenden Lauf-Events“, freut sich Dominic Holzer.


Der perfekte Lauf zum Saisonabschluss

 

Jeder Trailläufer sucht sich für den Saisonabschluss immer ein ganz besonderes Rennen aus. Bei Andreas Valersi vom Trail Running Team Vorarlberg ist die Wahl auf den 52 km langen KiniTrail im Allgäu gefallen. Mit einer Zeit von 8 Stunden 10 Minuten und 12 Sekunden platziert er sich auf Rang 29 im Gesamtklassement.

 

„Die Kulisse ist beeindruckend. Immer wieder gibt es traumhafte Ausblicke auf die Allgäuer Seen, die Bergwelt und die königlichen Schlösser. Zwischendurch denkt man gar nicht daran, eine neue Bestzeit aufzustellen, sondern bleibt stehen und macht ein paar Erinnerungsfotos“, schwärmt Andreas Valersi aus Hohenems. Dieser Lauf Anfang November ist für das TRT Mitglied mit einem Platz unter den Top 30 der krönenden Saisonabschluss in Sachen Bergläufe. „Es geht aber weiter. Auf dem Programm stehen heuer noch der Nikolauslauf in Immenstadt und der traditionelle Silvesterlauf in Altach“, schmiedet der leidenschaftliche Sportler schon seine weiteren Laufpläne.


Das erste Mal

 

Der erste Marathon ist immer etwas Besonderes. Für dieses Lauferlebnis hat sich Alexandra Horvath vom Trail Running Team Vorarlberg den Bottwartal Marathon ausgesucht.

 

Ein paar Kilometer nördlich von Stuttgart, in Steinheim, finden jedes Jahr im Herbst die unterschiedlichsten Laufbewerbe statt. Für die Dalaaserin Alexandra Horvath vom TRT Vorarlberg ist es eine Premiere. Es ist ihr erster Marathon über die volle Distanz von 42,195 km. Als Unterstützung hat sie sich zwei treue Weggefährten mitgenommen, die sie Schritt für Schritt ins Ziel begleitet haben. Das intensive Training und die gewissenhafte Vorbereitung machen sich bezahlt. Nach 6:19:16 erreicht sie das Ziel. Platz acht in ihrer Altersklasse. „Es gehen einem alle möglichen Gedanken durch den Kopf und wenn man dann die Ziellinie überquert, kommen alle Emotionen hoch. Einfach ein unbeschreibliches Gefühl“, erinnert sich Alexandra Horvath. Ihre erste Finisher-Medaille bekommt auch einen Ehrenplatz neben all den vielen Urkunden und Medaillen von den bereits absolvierten Trailläufen.


 

 

 

 

 

 

 

 

Platz eins und weitere Top-Platzierungen beim Staufenlauf in Dornbirn

 

Steil, steiler, Staufenlauf. Auf nur vier Kilometer werden 1.000 Höhenmeter bezwungen. Aufgrund der zum Teil schmalen Strecke ist die Teilnehmerzahl auf maximal 170 begrenzt. 

 

Das Trail Running Team Vorarlberg sticht mit besonderen Leistungen heraus. Sieben Vereins-Mitglieder gehen an den Start. Routinier Michael Maier (Hohenems) gewinnt in seiner Kategorie in 47:52 mit rund zwei Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten. „Dieser Lauf ist immer etwas Besonderes. Die Steilheit, die Zuschauer, die am Wegrand stehen und dann noch Platz eins – das ist Gänsehaut pur“, strahlt der 49-Jährige im Ziel. Genauso stark sind die anderen TRT Mitglieder. Dominic Holzer aus Lauterach ist nach 48:37 auf dem Gipfel. Der Dalaaser Dieter Reis benötigt 54:39. , Allgäuer Michael aus Feldkirch brauchte 51:49, Battisti Thomas aus Thüringerberg 56:21 und Markus Nachbaur (Rankweil) 1:10:16 erreichten ebenfalls erschöpft das Ziel. Bei den Frauen schafft es Sigrid Reis mit einer Zeit von 1:23:45 auf Platz fünf. „Auf der Strecke muss man ein paar Mal die Zähne zusammenbeißen. Aber im kommenden Jahr werde ich eine neue Bestzeit aufstellen und vielleicht um einen Podiumsplatz mitkämpfen“, ist Sigrid Reis motiviert.


Auch im Flachen bringt das Trail Running Team Vorarlberg Top-Leistungen!!!

 

Der Drei-Länder-Marathon ist für viele Hobby-Läuferinnen und –Läufer das Laufereignis schlechthin in der Bodenseeregion. Rund 8.000 Teilnehmer gehen jedes Jahr an den Start.

 

Auf der sehr flachen Strecke beweisen Thomas Haschberger und Dominic Holzer vom Trail Running Team Vorarlberg, dass sie sich auch auf flachen Strecken wohlfühlen. Beide bleiben auf der Halbmarathon-Strecke deutlich unter zwei Stunden. Thomas Haschberger nützt den Wettkampf als Vorbereitung für den Vienna City Marathon im kommenden Jahr. Mit einer Zeit von 1:42:12 bleibt er deutlich unter seiner angepeilten Zielzeit von 1:45. „Mit Platz 54 in meiner Klasse bin ich mehr als zufrieden. Dieses Tempo über die Marathondistanz zu halten wird aber eine enorme Herausforderung“, resümiert Thomas Haschberger. Dominic Holzer ist als Pacemaker für seine Lebensgefährtin und einen Freund auf der Strecke. Nach 1:48:43 sind sie im Ziel. „Es war ein rundum perfekter Lauf. Wir hatten jede Menge Spaß und freuen uns schon auf die nächsten Wettbewerbe“, sagt Dominic Holzer.